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Booking.com-Betrug: So erkennen Sie Hacker

Ein neuer Betrugsversuch über Booking.com nutzt gestohlene Buchungsdaten, um Touristen zu täuschen. Erfahren Sie, wie Hacker vorgehen und was Sie tun können, um sich zu schützen.

Booking.com-Betrug: Warnung vor neuen Hackern
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Wie Hacker Touristen über Booking.com betrügen: Neue Betrugswelle

Hacker haben Zugang zu den persönlichen Daten von Tausenden Booking.com-Nutzern erhalten und nutzen diese nun, um Geld unter falscher Identität als Hotel zu erbeuten. Wenn Sie in letzter Zeit eine Unterkunft gebucht haben – seien Sie besonders wachsam: Die Betrüger kennen Ihren Namen, Ihre Reisedaten und sogar Ihre Telefonnummer.

Was ist tatsächlich passiert?

Im März und April 2024 registrierte Booking.com eine "verdächtige Aktivität" im Zusammenhang mit mehreren Buchungen. Als Folge erlangten Kriminelle Zugriff auf folgende Daten:

  • Kunden-Namen
  • E-Mail-Adressen
  • Telefonnummern
  • Informationen zu früheren und aktuellen Buchungen

Wichtig: Zahlungsdaten wie Kartennummern, CVV-Codes oder Ablaufdaten wurden nicht kompromittiert. Das Zahlungssystem von Booking.com blieb unberührt. Doch selbst die grundlegenden Buchungsdetails geben Betrügern ein mächtiges Werkzeug: Sie können sich als Hotelmitarbeiter ausgeben und überzeugend vorgeben, eine Zahlung zu benötigen.

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Wie funktioniert die "Buchungsklau"?

Cybersicherheitsexperten bezeichnen dieses Vorgehen als "Booking Hijacking". So sieht es in der Praxis aus:

  • Sie erhalten eine SMS oder E-Mail von einem "Hotel", in dem angeblich ein Zimmer reserviert wurde.
  • In der Nachricht wird behauptet, es habe ein "Problem" gegeben – beispielsweise eine fehlgeschlagene Zahlung oder eine zusätzliche Gebühr für die Saisonrate.
  • Ihnen wird dringend empfohlen, Geld auf ein Bankkonto zu überweisen oder Ihre Karteninformationen "zur Bestätigung" zu senden.
  • Sobald Sie dies tun – sind die Gelder verschwunden, und die Buchung wird storniert oder bleibt ohne Unterstützung.

Das ist vergleichbar damit, wenn jemand Ihren Namen, Ihre Adresse und Ihre Pizza-Reservierung kennt – und anruft, um "die Zahlungsdetails zu klären". Sie vertrauen, weil alles vertraut klingt. Genau das nutzen Betrüger aus.

Warum ist das gefährlich für alle – nicht nur für Opfer?

Booking.com ist eine der weltweit größten Plattformen: Seit 2010 wurden über sie fast 7 Milliarden Übernachtungen gebucht. Selbst wenn die Datenleak nur einen kleinen Prozentsatz der Nutzer betraf, könnte es um Hunderttausende Menschen weltweit gehen.

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Außerdem schädigen solche Angriffe das Vertrauen in die gesamte Online-Reisebranche. Wenn Menschen Angst haben, Unterkünfte zu buchen, leiden nicht nur Großunternehmen wie Booking.com, sondern auch kleine Hotels, Hostels und private Vermieter, die von diesen Plattformen abhängen.

Was tun, wenn Sie eine verdächtige Nachricht erhalten?

Booking.com macht klar:

  • Unternehmen fordern niemals per E-Mail, WhatsApp, SMS oder Telefon Kreditkarteninformationen an.
  • Alle Zahlungen müssen den Bedingungen in der Buchungsbestätigung entsprechen.
  • Änderungen an der Buchung werden ausschließlich im persönlichen Bereich auf der Website oder in der App angezeigt.

Wenn Ihnen jemand von einem Hotel aus Geldforderungen stellt – reagieren Sie nicht. Melden Sie sich selbst in Ihrem Booking.com-Konto an und prüfen Sie den Status Ihrer Buchung. Bei Bedarf kontaktieren Sie die Support-Abteilung über den offiziellen Kanal.

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Wichtige Fakten

  • Die Datenleak beinhaltet Namen, E-Mails, Telefonnummern und Buchungsdetails – aber keine Zahlungsdaten.
  • Betrüger nutzen diese Informationen, um sich als Hotel auszugeben und "Zusatzzahlungen" zu verlangen.
  • Booking.com hat bereits die PIN-Codes für Buchungen aktualisiert und warnt die Nutzer.
  • Solche Angriffe finden seit 2023 statt und werden immer überzeugender.
  • Der globale Umfang von Booking.com macht diese Bedrohung international, nicht lokal.

Was bedeutet das für normale Menschen?

Wenn Sie online Unterkünfte buchen – auch über vertrauenswürdige Dienste – überprüfen Sie immer die Quelle der Nachrichten. Gehen Sie nicht auf Links in SMS ein und zahlen Sie nicht sofort auf erste Aufforderung. Ihre Wachsamkeit ist die beste Verteidigung. Denken Sie daran: echte Hotels und Booking.com werden Sie niemals bitten, die Zahlungsbedingungen zu missachten, die bei der Buchung festgelegt wurden.

— Editorial Team

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