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Europäer sind bereit, die Bank für Kryptowährungen zu wechseln

Eine Umfrage von Börse Stuttgart Digital ergab, dass 35 % der europäischen Anleger bereit sind, die Bank für bessere Bedingungen für Kryptowährungen zu wechseln. Jeder Fünfte erwartet, dass die Bank in den nächsten drei Jahren mit der Bereitstellung von Krypto-Dienstleistungen beginnt. Spanien führt bei Interesse und Akzeptanz von Kryptowährungen.

35 % der europäischen Anleger sind bereit, die Bank für Kryptowährungen zu wechseln
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Europäer bereit, Bank für Krypto zu wechseln: Börse Stuttgart Digital Umfrage

Europäische Anleger stimmen zunehmend mit den Füßen ab: Mehr als ein Drittel ist bereit, die Bank zu wechseln, wenn ein anderes Finanzinstitut bessere Bedingungen für den Umgang mit Kryptowährungen bietet. Dies ergab eine groß angelegte Umfrage der Börse Stuttgart Digital unter 6.000 Anlegern aus Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich.

Die Umfrage lief von August 2025 bis Januar 2026. Sie ergab, dass einer von fünf europäischen Anlegern erwartet, dass seine Bank innerhalb der nächsten drei Jahre Zugang zu Kryptowährungen bietet. Die Erwartungen sind in Deutschland am höchsten (22 %), gefolgt von Spanien (19 %), Italien (18 %) und Frankreich (16 %).

Bereitschaft zum Bankwechsel

Besonders aussagekräftig ist die Bereitschaft, für Krypto-Dienstleistungen die Bank zu wechseln: In Spanien würden 40 % der Anleger dies tun, in Italien 35 %, in Frankreich 33 % und in Deutschland 29 %. Das bedeutet, dass traditionelle Banken riskieren, Kunden zu verlieren, wenn sie sich nicht an die neue Realität anpassen.

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Wissenslücke und Vertrauen in die Regulierung

Trotz wachsenden Interesses identifizierten die Forscher eine erhebliche Wissenslücke: Über 60 % der Anleger halten sich für schlecht über digitale Vermögenswerte informiert. 76 % bezeichneten Kryptowährungen aufgrund unzureichender Regulierung als zu riskant, und 69 % fanden sie zu komplex.

Die Einführung der EU-Verordnung über Märkte für Kryptowerte (MiCAR) verändert jedoch die Wahrnehmung. Fast die Hälfte der Befragten glaubt, dass Regulierung das Vertrauen in digitale Vermögenswerte erhöht. Die Börse Stuttgart Digital stellte fest, dass Kryptowährungen dank MiCAR nun als sicherere und attraktivere Anlageklasse angesehen werden.

Aktuelles Akzeptanzniveau

Jeder vierte Befragte hat bereits in Kryptowährungen investiert. Spanien führt bei der Akzeptanz: Fast 28 % der spanischen Anleger haben bereits Geld in Krypto-Assets gesteckt. In Deutschland liegt der Wert bei 25 %, in Italien bei 24 % und in Frankreich bei 23 %.

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Spanien liegt auch beim Gesamtinteresse an Krypto-Investitionen vorn – über 40 %. Es folgen Frankreich (36 %), Deutschland (35 %) und Italien (34 %). Mehr als ein Drittel (36 %) der Befragten plant, in den nächsten fünf Jahren erneut Kryptowährungen zu kaufen, trotz Marktvolatilität.

Wichtigste Erkenntnisse

  • 35 % der europäischen Anleger sind bereit, die Bank für bessere Krypto-Bedingungen zu wechseln.
  • Jeder Fünfte erwartet, dass seine Bank innerhalb von drei Jahren Krypto-Dienstleistungen anbietet.
  • 76 % halten Kryptowährungen aufgrund schwacher Regulierung für zu riskant, aber MiCAR ändert das.
  • Spanien führt in Europa bei Krypto-Akzeptanz und -Interesse.
  • 36 % der Anleger planen, in den nächsten fünf Jahren Kryptowährungen zu kaufen.

Was das für normale Menschen bedeutet

Für den Durchschnittseuropäer bedeutet dies, dass Sie bald Kryptowährungen direkt über Ihre Bank verwalten können, ohne auf Drittanbieter-Börsen zurückgreifen zu müssen. Wenn Ihre Bank solche Dienste nicht anbietet, können Sie problemlos zu einer wechseln, die dies tut. Regulierung macht Kryptowährungen sicherer, aber es ist dennoch wichtig, die Risiken selbst zu verstehen.

— Editorial Team

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