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OpenAI Codex Update: KI, die Ihren Computer steuert

OpenAI hat seine Codex-Desktop-App mit Computersteuerung, Web-Browsing und Bildgenerierung aufgerüstet. Das Update verwandelt das Tool in einen proaktiven digitalen Assistenten, der Routineaufgaben automatisiert und mit beliebten Entwickler-Workflows integriert.

Ihr neuer KI-Kollege: OpenAI Codex erhält Computersteuerung
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OpenAI-Codex-Update: KI, die Ihren Computer steuert

OpenAI hat seine Codex-Desktop-App gerade aufgerüstet zu etwas, das sich weniger wie ein Tippwerkzeug anfühlt und mehr wie ein digitaler Kollege, der tatsächlich Ihren Computer steuern kann. Wenn Sie sich je gewünscht haben, dass Ihre Software repetitive Aufgaben erledigt, während Sie sich auf das große Ganze konzentrieren, dann ist dieses Update genau dafür gemacht.

Ihr Computer, jetzt mit einem Co-Piloten

Die größte Neuerung ist eine Funktion namens „computer use“. Statt nur darauf zu warten, dass Sie einen Prompt eintippen, kann die KI jetzt auf Ihren Bildschirm schauen, den Mauszeiger bewegen, Buttons klicken und in beliebigen Mac-Anwendungen tippen. Stellen Sie sich vor, Sie stellen einen akribischen Assistenten ein, der an einem zweiten Schreibtisch sitzt, zuschaut, was Sie tun, und die lästigen Klicks erledigt, während Sie Kaffee trinken. Mehrere KI-Agenten können leise im Hintergrund laufen, ohne Ihre Hauptarbeit zu blockieren. OpenAI betont, dass das besonders praktisch für das Testen von Apps oder das Beheben von Website-Layouts ist, die keine direkte Software-Verbindung bieten – was Entwickler als API bezeichnen, quasi ein digitales Tor, das zwei Programme miteinander kommunizieren lässt.

Eine App, viele Aufgaben

Codex beschränkt sich nicht mehr nur aufs Schreiben von Code. Es enthält jetzt einen integrierten Webbrowser, in dem Sie Kommentare direkt auf einer Seite hinterlassen können, um der KI genau zu sagen, was geändert werden soll. Es generiert auch Bilder mit OpenAIs neuestem Bildmodell, alles ohne separate Accounts oder technische Schlüssel. Um alles zusammenzuführen, unterstützt die App über neunzig neue Plugins. Plugins sind wie das Hinzufügen neuer Werkzeuge zu einem Schweizer Taschenmesser – sie ermöglichen es der KI, sich mit Projekt-Trackern, Cloud-Datenbanken und Office-Suiten zu verbinden, die Sie bereits nutzen. Es gibt sogar einen „proactive mode“, der Ihre jüngsten Dokumente, Chat-Threads und Notizen durchsucht, um vorzuschlagen, womit Sie den Tag beginnen sollten, fast wie eine smarte To-do-Liste, die Gedanken liest.

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Der Wettlauf um intelligentere Software

Dieses Update setzt OpenAI direkt in Konkurrenz zu Anthropics Claude Code, einem Rivalen, der ebenfalls ganze Projekte liest und Tests automatisiert. Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Früher dieses Jahres ging ein Open-Source-Projekt namens OpenClaw viral, weil es KI persistent über die Dateien und den Browser eines Nutzers laufen ließ. Sein Schöpfer, Peter Steinberger, wurde prompt von OpenAI eingestellt, um die Entwicklung persönlicher Agenten zu leiten, während sein Originalprojekt zu einer Non-Profit-Stiftung mit OpenAI-Unterstützung wechselte. Die neuen Codex-Funktionen rollen derzeit für Desktop-Nutzer mit einem ChatGPT-Account aus, allerdings sind Computersteuerung und Personalisierung vorübergehend im UK und in der EU pausiert, während Regulierungsbehörden prüfen, wie KI mit personenbezogenen Daten interagiert.

Wichtige Erkenntnisse

  • Codex kann jetzt Mac-Apps steuern, im Web surfen und Bilder an einem Ort generieren.
  • KI-Agenten im Hintergrund erledigen repetitive Klicks und Tests, ohne Ihren Workflow zu stören.
  • Über neunzig neue Plugins verbinden das Tool mit gängigen Projektmanagement- und Cloud-Diensten.
  • Das Update folgt auf OpenAIs Einstellung eines viralen KI-Agenten-Schöpfers und verschärft den Wettbewerb mit Anthropic.
  • Einige Funktionen sind in Europa aufgrund von Datenschutz- und Automatisierungsregulierungen verzögert.

Was bedeutet das für Normalnutzer?

Sie müssen kein Programmierer sein, um von Software zu profitieren, die Ihre Gewohnheiten lernt und langweilige Klicks automatisiert. Wenn diese Tools zum Standard werden, werden Alltags-Apps wahrscheinlich schneller, günstiger zu entwickeln und leichter anpassbar. Der echte Wandel besteht darin, vom Fragen der KI nach Antworten zu übergehen zu einer sicheren Überlassung routinemäßiger Arbeit an sie.

— Editorial Team

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