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Satoshi Nakamoto: Wie viele Bitcoins besitzt der Schöpfer von BTC?

Adam Back schätzte Satoshi Nakamotos Vermögen auf 500.000 BTC. Der Artikel erklärt, warum sich diese Coins nicht bewegen, wie ihr Verlust möglich ist und wie dies den Bitcoin-Markt beeinflusst.

Eine halbe Million Bitcoins, die Satoshi gehören: Wahrheit oder Mythos?
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Wie viele Bitcoins besitzt Satoshi Nakamoto – und warum ist das für alle von Bedeutung?

Wenn der Schöpfer von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, auch nur einen Teil seiner Coins heute verkaufen würde, könnte der Markt erhebliche Turbulenzen erleben. Der Experte Adam Back, einer der frühesten Entwickler im Bereich Blockchain-Kryptografie, schätzt, dass Nakamoto bis zu einer halben Million BTC besitzen könnte. Das ist nicht irgendeine Zahl – es handelt sich um Dutzende Milliarden US-Dollar, die seit 2010 unberührt liegen.

Warum machen sich Menschen solche Sorgen um diese ‘schlafenden’ Bitcoins?

Stellen Sie sich vor, jemand hätte eine riesige Truhe voll Gold sicher verschlossen, aber niemand weiß, ob der Besitzer noch lebt oder den Schlüssel verloren hat. Genau das ist die Situation bei den frühen Bitcoin-Beständen: Sie existieren auf der Blockchain, wurden jedoch nie transferiert. Schätzungen zufolge wurden in den ersten zwölf Monaten des Netzwerks rund 2,5 Millionen BTC geschürft. Davon gehören wahrscheinlich etwa 500.000 bis 1 Million Coins Satoshi selbst.

Adam Back betont, dass wir nicht sicher sein können, ob Satoshi tatsächlich diese Wallets kontrolliert – möglicherweise gehören sie anderen frühen Enthusiasten. Entscheidend ist jedoch: Diese Coins fehlen faktisch im Markt. Ihre fehlende Zirkulation macht Bitcoin knapper, als es zunächst den Anschein hat.

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Wie kann man Milliarden verlieren – und es gar nicht merken?

In den Jahren 2009–2010 gab es noch keine komfortablen Wallet-Lösungen wie heute. Um ihre Bitcoins zu schützen, mussten Nutzer nach jeder Transaktion manuell eine Datei mit ihren privaten Schlüsseln kopieren und aktualisieren. Schon ein einziger Fehler konnte den dauerhaften Verlust der Gelder zur Folge haben.

Auf der Blockchain Paris Week erinnerte sich Back: “Die Speicherinfrastruktur damals war weitaus weniger zuverlässig.” Folglich ist es durchaus möglich, dass Satoshi einfach den Zugang zu seinen Coins verloren hat. Das erklärt, warum keiner dieser Transaktionen in den vergangenen 16 Jahren jemals bestätigt wurde.

Was würde passieren, wenn diese Coins plötzlich ‘aufwachen’?

Sollten diese Bitcoins jemals in Bewegung geraten, würde das weltweit die Finanzschlagzeilen dominieren. Selbst ein kleiner Verkauf könnte Panik auslösen: Investoren könnten annehmen, Satoshi steige aus dem Markt aus, was die Preise rapide abstürzen lassen könnte.

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Es gibt jedoch auch ein anderes Szenario. Wenn die Coins tatsächlich verloren sind, können sie nicht ausgegeben werden, wodurch das Gesamtangebot von Bitcoin automatisch sinkt. Dadurch steigt der Wert der verbleibenden Coins, da die Knappheit zunimmt, während die Nachfrage konstant bleibt.

Welchen Einfluss hat das auf normale Menschen?

Hier sind drei wichtige Auswirkungen:

  • Die Preise könnten stabiler sein, als sie scheinen: Fast 3 % aller Bitcoins (500.000 von rund 19,8 Millionen) befinden sich derzeit außerhalb des Umlaufs.
  • Das Risiko eines plötzlichen Crashs besteht zwar, ist aber unwahrscheinlich: Nach 16 Jahren ist nichts passiert, daher erscheint eine weitere plötzliche Bewegung eher unwahrscheinlich.
  • Das Vertrauen in Bitcoin wächst: Die Tatsache, dass solch enorme Summen unberührt geblieben sind, zeigt, dass das Netzwerk seit seiner Gründung einwandfrei funktioniert.

Worauf es ankommt

  • Satoshi Nakamoto besitzt wahrscheinlich rund 500.000 BTC, doch dies ist bislang nicht bestätigt.
  • Diese Coins sind seit 2010 nicht mehr bewegt worden – möglicherweise wegen verlorener privater Schlüssel.
  • Ihr Fehlen im Umlauf macht Bitcoin sowohl knapper als auch widerstandsfähiger.
  • Jede Aktivität mit diesen Mitteln würde eine globale Marktreaktion auslösen.
  • Experten gehen davon aus, dass das Risiko, den Zugang zu verlieren, in den Anfangstagen von Bitcoin extrem hoch war.

Was bedeutet das also für Sie? Wenn Sie Bitcoin halten oder daran interessiert sind, sollten Sie bedenken, dass ein Großteil der ‘Angst’ um Satoshi eher Mythos als reale Bedrohung ist. In den vergangenen 16 Jahren haben sich diese Coins nicht bewegt – und es ist unwahrscheinlich, dass sie dies in absehbarer Zeit tun werden. Gleichzeitig sorgt ihr ruhender Zustand dafür, dass Bitcoin etwas knapper bleibt, was ihn für alle anderen marginal wertvoller macht.

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— Editorial Team

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