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Philippinen drohen mit Strafverfahren gegen sieben Krypto-Plattformen

SEC Philippinen warnte sieben Krypto-Plattformen, darunter dYdX und Aevo, vor illegalen Aktivitäten. Verstöße drohen Geldstrafen bis zu 89.000 US-Dollar und Haft bis zu 21 Jahren. Behörden haben bereits Coinbase und Binance blockiert.

Philippinen erklären illegalen Krypto-Plattformen den Krieg: Liste und Konsequenzen
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Philippinen gehen gegen Krypto-Plattformen vor: Sieben Börsen drohen Strafanzeigen

Die philippinische Börsenaufsicht SEC hat sieben Kryptowährungsplattformen, darunter dYdX, Aevo, gTrade, Pacifica, Orderly, Deriv und Ostium, davor gewarnt, dass sie illegal im Land tätig sind. Die Behörde erklärte, dass diese Dienste nicht registriert sind und keine Lizenz besitzen, um Gelder von lokalen Händlern einzusammeln. Verstöße werden mit hohen Geldstrafen und sogar Gefängnisstrafen geahndet.

Warum das wichtig ist

Die Philippinen sind einer der am schnellsten wachsenden Krypto-Märkte Südostasiens. Viele Einheimische nutzen digitale Vermögenswerte für Überweisungen und Ersparnisse. Das Vorgehen der SEC zeigt, dass die Behörden die Branche streng regulieren wollen, um Anleger vor illegalen Machenschaften zu schützen. Dies könnte zu Zugangssperren für beliebte Plattformen und erhöhtem Druck auf Krypto-Börsen führen.

Welche Plattformen sind betroffen?

Die Liste umfasst sowohl dezentrale Börsen (DEXs) als auch zentralisierte Dienste:

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  • dYdX — eine dezentrale Derivate-Handelsplattform.
  • Aevo — eine Plattform für Options- und Termingeschäfte.
  • gTrade — ein soziales Handelsnetzwerk.
  • Pacifica — eine auf Asien fokussierte Krypto-Börse.
  • Orderly — ein Liquiditätsprotokoll.
  • Deriv — eine Plattform für den Handel mit Differenzkontrakten (CFDs).
  • Ostium — ein DeFi-Protokoll für den Handel mit realen Vermögenswerten.

Alle diese Dienste sind auf den Philippinen nicht als Virtual Asset Service Providers (VASPs) registriert, was gegen lokales Recht verstößt.

Welche Strafen drohen?

Nach philippinischem Wertpapierrecht drohen Betreibern illegaler Plattformen:

  • Eine Geldstrafe von bis zu 5 Millionen philippinischen Pesos (etwa 89.000 US-Dollar).
  • Eine Freiheitsstrafe von bis zu 21 Jahren.
  • Strafrechtliche Verantwortlichkeit für Personen, die für diese Plattformen werben.

Die SEC warnte zudem, dass sie Internetdienstanbieter auffordern könnte, den Zugang zu diesen Seiten zu sperren, wie es bereits im Dezember letzten Jahres bei Coinbase und Gemini geschah.

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Was geschah zuvor?

Die Philippinen haben die Kontrolle über den Krypto-Markt stetig verschärft:

  • August 2024: Die SEC beschuldigte OKX, Bybit, KuCoin und Kraken illegaler Aktivitäten.
  • 2024: Die Behörde forderte Google und Apple auf, die Binance-App aus ihren Stores zu entfernen, und bezeichnete die Börse als nicht registrierten Broker.
  • Dezember 2024: Anbieter sperrten Coinbase und Gemini.

Diese Maßnahmen zeigen einen systematischen Ansatz: Die Behörden wollen Krypto-Unternehmen in den legalen Rahmen bringen, indem sie Registrierung und Einhaltung lokaler Vorschriften verlangen.

Wichtige Erkenntnisse

  • Sieben Krypto-Plattformen, darunter dYdX und Aevo, wurden auf den Philippinen für illegal erklärt.
  • Verstöße werden mit Geldstrafen von bis zu 89.000 US-Dollar und bis zu 21 Jahren Gefängnis bestraft.
  • Die Philippinen haben bereits Coinbase, Gemini und Binance gesperrt.
  • Die Regulierungsbehörde will Anleger vor nicht lizenzierten Diensten schützen.
  • Andere südostasiatische Länder könnten diesem Beispiel folgen.

Was das für normale Nutzer bedeutet

Für philippinische Händler bedeutet dies, dass der Zugang zu beliebten Krypto-Plattformen eingeschränkt werden könnte. Wenn Sie dYdX, Aevo oder andere Dienste auf der Liste nutzen, sollten Sie auf mögliche Sperrungen vorbereitet sein. Die Behörden raten, nur registrierte Plattformen zu verwenden, um Geldverluste und rechtliche Probleme zu vermeiden. Langfristig könnten solche Maßnahmen den Krypto-Markt sicherer machen, aber vorübergehend die Auswahl einschränken.

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— Editorial Team

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