Kurzfristig wird ein weiterer Rückgang der WTI-Ölpreise erwartet, bedingt durch positive Nachrichten über den US-Iran-Deal. Die Märkte haben einen Teil des Rückgangs bereits eingepreist, aber es bestehen weiterhin Risiken einer Rückkehr auf 90+ Dollar bei einem Scheitern des Deals oder einer Eskalation durch Israel. Das Hauptrisiko ist die Distanzierung Israels von dem Deal, was zu hoher Volatilität führt.
Prognosen — 2026-06-18
Tägliche Gesundheits- und Finanztrend-Signale aus aktuellen Studien
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Langfristiges strukturelles bullishes Signal für den Sektor kritischer Mineralien außerhalb Chinas, da die G7 sich bis 2030 zu einer Importdiversifizierung von 60 % verpflichtet. Mindestpreismechanismen und eine Projektpipeline von 74 Milliarden US-Dollar schaffen Aufwärtspotenzial für Bergbauunternehmen außerhalb Chinas. Hauptrisiko: langsames Umsetzungstempo und politischer Widerstand in Europa gegen handelsverzerrende Instrumente.
Kurzfristige US-Staatsanleiherenditen werden nach dem hawkishen Fed-Signal und dem Anstieg der Medianzinsprognose steigen. Die über dem Ziel liegende Inflation und der widerstandsfähige Arbeitsmarkt zwingen das Komitee, mindestens eine Erhöhung bis Jahresende in Betracht zu ziehen, was das Renditewachstum unterstützt. Das Hauptrisiko ist eine unerwartete Entspannung der geopolitischen Spannungen oder eine Verschlechterung der Makrodaten, die eine Straffung verlangsamen könnte.
In den kommenden Monaten wird eine allmähliche Stärkung des Yen gegenüber dem Dollar erwartet, trotz der aktuellen ultra-lockeren Haltung der Bank of Japan. Haupttreiber sind eine strukturelle Verschiebung der japanischen Exporte hin zu KI-Komponenten, Prognosen von Bank of America und MUFG sowie das Risiko einer Intervention, falls der Yen über 160 bleibt. Das Hauptrisiko ist die anhaltend hohe Zinsdifferenz zur Fed.
EZB-Signale für bevorstehende Zinssenkungen angesichts von Stagflation und BIP-Rückgang erzeugen fundamentalen Druck auf den Euro. Die straffere Fed-Politik vor diesem Hintergrund verstärkt die Divergenz und drückt EUR/USD nach unten. Das Hauptrisiko ist eine unerwartet hawkische EZB-Rhetorik oder eine schnelle Lösung der geopolitischen Krise, die den Abwärtstrend abschwächen könnte.
Die Fed-Entscheidung vom 17. Juni 2026 und das aktualisierte Dot Plot erzeugten einen starken hawkischen Impuls für den US-Dollar. Der DXY-Index hat sich bereits über 100,00 eingependelt, und Analysten erwarten eine Bewegung in Richtung des Vorkrisenniveaus von 97,6 und höher angesichts der anhaltend straffen Geldpolitik. Das Hauptrisiko ist eine mögliche wirtschaftliche Abschwächung in den USA und ein Anstieg der Arbeitslosigkeit auf 4,3 %, was eine weitere Stärkung begrenzen könnte.