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Quantenbedrohung für Bitcoin: Können alte Coins gerettet werden?

Ein Bitcoin Improvement Proposal (BIP-361) zielt darauf ab, die Kryptowährung vor zukünftigen Quantencomputern zu schützen, indem alte Coins auf sichere Adressen migriert werden. Kritiker, einschließlich Cardano-Gründer Charles Hoskinson, argumentieren, dass der Plan bis zu 1,7 Millionen frühe Coins nicht retten kann, möglicherweise einschließlich des legendären Horts des Schöpfers Satoshi Nakamoto. Dies unterstreicht eine drohende technologische Bedrohung und anhaltende Debatten in der Crypto-Community über Governance und Sicherheitsupgrades.

Milliarden in Bitcoin stehen vor einer Bedrohung durch Quantencomputer
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# Eine Quantenbedrohung schwebt über Bitcoins ältestem Schatz

Ein neuer Plan, um Bitcoin vor zukünftigen Supercomputern zu schützen, erregt zunehmend Aufmerksamkeit, doch Experten warnen, dass er nicht all das digitale Gold retten könnte – einschließlich des legendären Vorrats seines mysteriösen Schöpfers. Das ist nicht nur ein Technikproblem – es geht um den Schutz von Milliarden an Wert, die im kommenden Jahrzehnt verwundbar sein könnten.

Stellen Sie sich ein Schloss vor, das Ihr Tresor seit Jahrzehnten schützt. Ein neuer Schlüsseltayp, der Quantencomputer, wird entwickelt, der dieses Schloss irgendwann knacken könnte. Quantencomputer sind Maschinen, die die seltsamen Regeln der Quantenphysik nutzen, um Probleme zu lösen, die herkömmliche Computer nicht bewältigen können. Für Bitcoin ist das „Schloss“ seine Kryptographie, die komplexe Mathematik, die Ihre Bitcoins sicher hält. Ein Vorschlag namens BIP-361 zielt darauf ab, diese Schlösser auszutauschen, bevor die neuen Schlüssel eintreffen.

Der Plan würde sich über mehrere Jahre in drei klaren Phasen entfalten. Es ist, als würde eine Stadt ankündigen, alle alten, anfälligen Türschlösser zu ersetzen. Zuerst darf kein neues Geld an Adressen mit den alten Schlössern gesendet werden. Dann wird das Geld in diesen Adressen eingefroren, sodass es nicht bewegt werden kann. Schließlich gibt es ein Zeitfenster, um eingefrorene Mittel zurückzuholen, falls der Eigentümer sein Schloss upgradet. Das Ziel: Über 7 Millionen Bitcoin schützen, die heute mehr als eine halbe Billion Dollar wert sind.

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Warum einige Schätze verloren bleiben könnten

Allerdings argumentiert Charles Hoskinson, Mitbegründer der Cardano-Blockchain, dass die Erholungsphase einen entscheidenden Fehler hat. Er behauptet, mindestens 1,7 Millionen Bitcoin, die vor 2013 geschürft wurden, könnten von diesem Plan nicht gerettet werden. Der Grund: Diese sehr alten Coins nutzen ein anderes, einfacheres System zur Erzeugung ihrer Sicherheitsschlüssel, das kein leichtes Upgrade erlaubt. Hoskinson sagte unverblümt: „Das ist nicht möglich.“

Ein signifikanter Teil dieser anfälligen Coins – über 1,1 Millionen – soll Satoshi Nakamoto gehören, dem pseudonymen Schöpfer von Bitcoin. Dieser legendäre Vorrat, unberührt seit den Anfangszeiten von Bitcoin, ist derzeit rund 82 Milliarden Dollar wert. Der Vorschlag berührt damit das Schicksal von Bitcoins Gründungsmythos und seinem größten bekannten Hort.

  • Die Quantenbedrohung: Fortschrittliche Computer könnten die aktuelle Bitcoin-Sicherheit im nächsten Jahrzehnt knacken.
  • Der vorgeschlagene Schutz: Ein mehrjähriger Plan, um alte, anfällige Bitcoin einzufrieren und zu migrieren.
  • Der ungeschützte Schatz: Bis zu 1,7 Millionen frühe Coins, einschließlich Satoshis, könnten weiterhin gefährdet bleiben.
  • Die Spaltung in der Community: Hoskinson kritisiert Bitcoins Widerstand gegen Governance-Systeme, die andere Blockchains für solche Upgrades nutzen.

Hoskinson weist auf eine wachsende Dringlichkeit hin und verweist auf Googles eigenes Ultimatum bis 2029, um seine Systeme auf „Post-Quanten-Kryptographie“ umzustellen. Dieser Schritt eines Tech-Riesen signalisiert, dass die Bedrohung real und nah ist. Zwar hält er den Bitcoin-Vorschlag für einen notwendigen Versuch, doch er meint, der Widerstand der Bitcoin-Community gegen bestimmte Governance-Tools mache die Lösung solcher Probleme schwieriger. Er nennt Systeme wie bei Cardano, Polkadot und Tezos, wo Regeländerungen direkt von den Netzwerkteilnehmern abgestimmt werden können.

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Was bedeutet das für normale Menschen?

Für alle Bitcoin-Besitzer ist das eine ferne, aber reale Mahnung, dass Technologie voranschreitet und selbst digitale Werte Pflege brauchen. Es unterstreicht, dass die Regeln großer Systeme wie Bitcoin komplex und oft umstritten sind. Am wichtigsten: Es zeigt, dass die Geschichte von Bitcoin – inklusive ihrer mysteriösen Ursprünge und des Vermögens ihres Schöpfers – noch geschrieben wird, mit zukünftigen Kapiteln, die hochtechnisierte Bedrohungen und Community-Streitigkeiten umfassen könnten.

— Editorial Team

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