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Blanche: Bitcoin-Besitzer & Krypto-Entwickler im Fokus

Todd Blanche, Trumps neuer Generalstaatsanwalt, besitzt Bitcoin und hat die Krypto-Enforcement-Einheit des DOJ aufgelöst. Trotzdem werden Entwickler von Datenschutz-Tools weiterhin strafrechtlich verfolgt. Die rechtliche Unsicherheit bleibt bestehen.

Bitcoin-Besitzer an der Spitze – doch Krypto-Entwickler bleiben gefährdet
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Trump’s neuer Generalstaatsanwalt besitzt Bitcoin – doch Kryptodeveloper bleiben strafbar

Todd Blanche ist kein gewöhnlicher Regierungsjurist – er besitzt persönlich Bitcoin und Ethereum. Als er letztes Jahr als stellvertretender Generalstaatsanwalt beim Justizministerium (DOJ) antrat, gab er an, zwischen 100.000 und 250.000 Dollar an Bitcoin sowie 50.000 bis 100.000 Dollar an Ethereum zu halten, zusätzlich kleinere Mengen anderer Tokens wie Solana und Polygon. All dies war über Coinbase, eine beliebte US-amerikanische Kryptobörse, angelegt.

Später teilte er mit, die Vermögenswerte an seine erwachsenen Kinder und ein Enkelkind übertragen zu haben – vermutlich, um Konflikte der Interessen während seiner Amtszeit zu vermeiden. Doch sein persönliches Engagement in der Kryptowelt löste Skepsis aus: Wie kann jemand, der von der Entwicklung der Technologie profitiert, objektiv über ihre gesetzliche Regelung entscheiden?

Die Rücknahme der "Krypto-Aufklärung"

Bald nach seinem Amtsantritt unternahm Blanche einen mutigen Schritt: Er löste die spezialisierte Krypto-Enforcement-Einheit des DOJ auf. Diese Einheit war unter der vorherigen Administration geschaffen worden, um Kryptokriminalität zu untersuchen und strafrechtlich zu verfolgen, oft mit Fokus auf Börsen und Datenschutz-Tools.

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Blanche kritisierte diesen Ansatz als „Regulierung durch Strafverfolgung“ – eine Formulierung, die bedeutet, dass die Regierung Politik nicht durch klare Gesetze, sondern durch die Androhung von Gefängnisstrafen gestalten wollte. Er argumentierte, diese Strategie sei verwirrend, ungerecht und habe Innovation verdrängt.

Er wies auch darauf hin, dass Staatsanwälte bestimmte Dienstleistungen weniger streng behandeln sollten, darunter sogenannte Krypto-Mixer. Diese Tools verschleiern Transaktionsverläufe – ähnlich wie Geld in Umschläge stecken und sie mit anderen mischen, sodass niemand mehr weiß, wem welcher Umschlag gehört. Obwohl Kriminelle sie manchmal nutzen, argumentieren Datenschützer, dass solche Werkzeuge für normale Nutzer essenziell sind, die finanzielle Privatsphäre wollen – genauso wie das Bargeld.

Doch Entwickler landen weiterhin im Gefängnis

Trotz dieser pro-Krypto-Botschaften setzten Bundesstaatsanwälte weiterhin Softwareentwickler wegen der Erstellung von Datenschutz-Tools vor Gericht. In einem prominenten Fall wurden zwei Entwickler einer Bitcoin-Privacy-App zu Haftstrafen verurteilt, weil sie einen „unlizenzierten Geldübermittler“ betrieben hatten.

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Ein weiterer Entwickler, Roman Storm, wurde letztes Jahr wegen ähnlicher Ethereum-basierter Software verurteilt. Obwohl das Geschworenengericht bei zwei weiteren Anklagepunkten uneinig war, hat die Staatsanwaltschaft unter Blanches Führung nun den Versuch unternommen, ihn erneut vor Gericht zu stellen.

Diese Widersprüche haben viele im Kryptoraum frustriert. Wie Peter Van Valkenburgh vom Coin Center sagte: Die Branche befindet sich jetzt in einem „sehr schlechten Zustand“, weil unklar ist, was tatsächlich erlaubt ist.

Wichtige Entwicklungen unter Blanches Leitung:

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  • Auflösung der spezialisierten Krypto-Enforcement-Einheit des DOJ
  • Öffentliche Ablehnung der „Regulierung durch Strafverfolgung“
  • Weiterführung von Strafverfahren gegen Entwickler von Datenschutz-Software
  • Unterstützung von Neuprozessen trotz partieller Geschworenen-Blockaden

Was bedeutet das für normale Bürger?

Wenn Sie Kryptowallets nutzen, grenzüberschreitend Geld senden oder Wert auf digitale Privatsphäre legen, betrifft Sie diese rechtliche Unsicherheit. Die Regierung hat keine klaren Grenzen gezogen: Code schreiben ist nicht dasselbe wie Bankgeschäfte betreiben – doch Staatsanwälte behandeln manche Entwickler wie Finanzdienstleister.

Derzeit gibt es keine Garantie, dass das Besitzen oder Erstellen von Kryptowerkzeugen sicher ist – selbst wenn hochrangige Beamte wie Blanche selbst Bitcoin besitzen. Solange die Gesetze der Technologie hinterherhinken, bleiben alltägliche Nutzer und Kreative in einer Grauzone.

Wichtige Erkenntnisse

  • Todd Blanche, Trumps neuer Generalstaatsanwalt, besaß vor der Übertragung an Familie erhebliche Mengen an Bitcoin und Ethereum.
  • Er löste die spezialisierte Krypto-Enforcement-Einheit des DOJ auf und kritisierte frühere aggressive Maßnahmen.
  • Unter seiner Leitung werden Entwickler von Datenschutz-Tools weiterhin strafrechtlich verfolgt.
  • Die fehlende Klarheit lässt sowohl Entwickler als auch Nutzer unsicher darüber, was legal ist.
  • Präsident Trump hat Pardons für verurteilte Entwickler angedeutet, bisher jedoch keine erfolgt.

— Editorial Team

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