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Trump-Xi-Gipfel und Fed-Vorsitzwechsel: Analyse

Der Artikel enthüllt die versteckte Verbindung zwischen dem Trump-Xi Jinping-Gipfel in Peking und der Bestätigung von Kevin Warsh als Fed-Vorsitzendem. Es wird argumentiert, dass der Ausgang der Handelsverhandlungen und der Druck auf China bezüglich iranischen Öls direkt bestimmen werden, ob der neue Vorsitzende eine unabhängige Politik verfolgen kann oder Geisel der Wahlziele der Regierung wird. Warshs Pläne zur Schrumpfung der Fed-Bilanz und die potenzielle Liquiditätskrise am Schuldenmarkt werden analysiert.

Trump-Xi-Gipfel und Fed-Vorsitzwechsel: Die versteckte Verbindung
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Trump-Xi-Gipfel und Fed-Chefwechsel werden über CPI hinaus die wichtigsten Markttreiber sein

Neben den Inflationsdaten konzentrieren sich die Märkte auf den zweitägigen Trump-Xi-Gipfel in China und den erwarteten endgültigen Wechsel an der Fed-Spitze in dieser Woche: Jerome Powell soll durch Kevin Warsh ersetzt werden.


Der Trump-Xi-Gipfel und der Fed-Chefwechsel in dieser Woche sind keine zwei parallelen Ereignisse, sondern Glieder einer Kette. In der konventionellen Analyse werden sie getrennt behandelt: Geopolitik auf der einen Seite, Geldpolitik auf der anderen. Eine Insider-Perspektive erfasst jedoch den entscheidenden Zusammenhang: Das Ergebnis des Peking-Treffens wird direkt bestimmen, ob Kevin Warsh bis zu seiner ersten FOMC-Sitzung im Juni der Herr der Fed oder eine Geisel der Umstände wird.

Der Kern: Was wirklich passiert

Die Trump-Administration versucht ein komplexes Manöver: Gleichzeitig die wirtschaftliche Schraube gegenüber dem Iran durch Druck auf China anzuziehen und die Fed-Führung zu wechseln, damit die Geldpolitik nicht in den Wahlkampf eingreift.

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Der Senat ist auf dem besten Weg, Warsh zu bestätigen: Eine Verfahrensabstimmung fand am 11. Mai mit 49 zu 44 Stimmen statt, und die endgültige Bestätigung für eine vierjährige Amtszeit als Fed-Chef wird für den 12. oder 13. Mai erwartet. Bis zum 15. Mai wird der Führungswechsel bei der Fed abgeschlossen sein – Jerome Powell wird als Vorsitzender zurücktreten, aber bis 2028 im Board of Governors bleiben.

Gleichzeitig findet am 14. und 15. Mai der Trump-Xi-Gipfel in Peking statt. Die Tagesordnung ist hart: Washington beabsichtigt, von Peking zu verlangen, den Kauf von iranischem Öl einzustellen, das schätzungsweise 90 % der iranischen Exporte ausmacht. Finanzminister Scott Bessent hat diese Lieferungen bereits als „Finanzierung des größten staatlichen Sponsors des Terrorismus“ bezeichnet.

Doch hier versteckt sich ein doppeltes Manöver. Das formelle Ziel des Gipfels ist ein diplomatischer „Ausstieg“ aus dem Iran-Konflikt: China fungiert als Vermittler, und die USA starten „Projekt Freiheit“ – die Eskorte neutraler Handelsschiffe durch die Straße von Hormus. Das eigentliche Ziel ist jedoch, Peking zu einem wirtschaftlichen Bruch mit Teheran zu zwingen, mit der Peitsche von Zolldrohungen und der Karotte einer Lockerung der Halbleiterbeschränkungen.

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Zeitplan und Kontext

Die Ereigniskette, die zu diesem Ergebnis führt, baut sich seit Jahresbeginn auf:

  • 30. Januar: Trump nominiert Warsh als Nachfolger von Powell.
  • Februar–März: Der Konflikt mit dem Iran eskaliert. Brent-Rohöl steigt auf über 120 USD pro Barrel, und der Dollar stärkt sich vorübergehend als sicherer Hafen.
  • 29. April: Der Bankenausschuss des Senats billigt Warshs Nominierung mit 13 zu 11 Stimmen.
  • Ende April: Das Justizministerium stellt seine Ermittlungen gegen Powell wegen der Renovierung des Fed-Hauptsitzes ein und ebnet damit den Weg für Warshs Bestätigung.
  • 3.–8. Mai: Der Dollar beginnt, seine Kriegsprämie zu verlieren. DBS stellt einen „Rückgang der Safe-Haven-Attraktivität des Dollars“ und eine Verschiebung der Märkte hin zu Positionierungen für eine Deeskalation fest.
  • 11. Mai: Die Verfahrensabstimmung im Senat mit 49 zu 44 Stimmen bringt Warsh voran.
  • 12.–13. Mai: Die endgültige Bestätigung von Warsh als Fed-Chef wird erwartet.
  • 14.–15. Mai: Trump-Xi-Gipfel in Peking.

Wer gewinnt und wer verliert

Gewinner:

  • Chinesische Raffinerien. Während Trump mit Xi verhandelt, fließt weiterhin „graues“ iranisches Öl mit einem Abschlag, was die Margen der Verarbeiter in Shandong steigert.
  • US-Exporteure. Die Tagesordnung des Gipfels umfasst die „Fünf B“: Boeing, Rindfleisch, Bohnen (Sojabohnen), Board of Trade und Board of Investment. Jede Zollsenkung wird ihnen zugutekommen.
  • Gold-Longs. Die Unsicherheit über den Gipfelausgang und den Fed-Chefwechsel schafft ideale Bedingungen für weitere Rallyes des Edelmetalls in Richtung 5.000 USD.

Verlierer:

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  • Kevin Warsh. Er tritt sein Amt zu einem Zeitpunkt an, an dem die Inflation aufgrund des Ölschocks bereits auf 3,5–4,0 % gestiegen ist. Trump erwartet öffentlich eine Zinssenkung, aber drei FOMC-Mitglieder haben bereits für eine Beibehaltung der restriktiven Politik gestimmt. Seine erste Sitzung als Vorsitzender am 16. und 17. Juni könnte entweder zu internen Spaltungen oder zu Vorwürfen politischer Voreingenommenheit führen.
  • Jerome Powell. Formal bleibt er bis 2028 im Board of Governors, aber seine Präsenz schafft eine „unangenehme Situation“ für Warsh. Powell hat öffentlich erklärt, dass er bleiben wird, bis die Ermittlungen gegen ihn „vollständig und transparent abgeschlossen“ sind. Das bedeutet, dass der Schatten der vorherigen Führung auch nach dem Führungswechsel über dem Eccles Building schweben wird.
  • Indische Rupie und andere EM-Währungen. Wenn der Gipfel scheitert und das Öl wieder über 120 USD steigt, geraten die Währungen von Energie importierenden Ländern unter Druck. DBS stellt explizit fest, dass Indien nach dem Gipfel am meisten auf niedrigere Ölpreise hofft.

Was die Medien nicht sagen

Nun zur entscheidenden Insider-Erkenntnis, die das Verständnis dieser Ereignisse völlig verändert.

Die ganze Aufmerksamkeit gilt der Frage, ob Warsh Trumps Druck widerstehen und die Unabhängigkeit der Fed bewahren kann. Aber niemand analysiert seine erklärte Absicht, einen „Regimewechsel“ bei der Zentralbank durchzuführen.

Was das in der Praxis bedeutet: Warsh plant zwei konkrete Schritte. Erstens die Stärkung der Koordination mit dem Finanzministerium in nicht-geldpolitischen Angelegenheiten. Zweitens den Abbau der Fed-Bilanz.

Dies ist jedoch eine tickende Zeitbombe. Die Fed-Bilanz erreichte mit fast 9 Billionen USD ihren Höhepunkt, und jeder aggressive Abbau (Verschärfung von QT) entzieht den Märkten Liquidität. Da die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen bereits unter Druck stehen und der Kongress neue Militärmittel fordert, könnte QT eine Liquiditätskrise am Anleihemarkt auslösen.

Hier kreuzen sich die beiden Linien: der Trump-Xi-Gipfel und der Fed-Wechsel. Wenn Xi Jinping

— Editorial Team

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